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Pfarrei Johannesberg Daten:

Gemeinde: 36041 Fulda Johannesberg

Dekanat: Fulda

Bistum: Fulda

Pfarrei: ca. 2300 Katholiken in Johannesberg,

Harmerz, Zirkenbach, Zell, Istergiesel mit

Niederröder Höhe


Adresse: Kath. Pfarramt St. Johannes der Täufer

Johannesberger Straße 4

36041 Fulda

Telefon: 0661 - 942 952 7

Mail: sankt-johannes-johannesberg@pfarrei.bistum-fulda.de

 

Pfarreigeschichte Johannesberg

Die Kirche in Johannesberg

Nach der Klostergründung in Fulda im Jahre 744, wurden in folgender Zeit verschiedene Nebenklöster in der Umgebung errichtet. Für die seelsorgliche Betreuung der Gläubigen jenseits des Flusses Fulda baute man am heutigen Standort die erste Kirche, die 812 durch den Mainzer Erzbischof Richulf eingeweiht wurde. Sie war den beiden Heiligen Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten und Apostel geweiht. Ca. 25 Jahre später wurde unter dem Fuldaer Abt Rabanus Maurus ein Kloster angebaut und die Kirche erweitert. Um das Jahr 1000 entstand eine dreischiffige, romanische Basilika mit Stützenwechsel. Brände im 12. und 13. Jahrhundert machten Wiederaufbauten und Neueinweihungen der Kirche erforderlich. Aus dieser Zeit sind uns der untere Kirchturm mit der ehemaligen Michaelskapelle und den darin befindlichen Freskenmalereien erhalten.


Der heutige Kirchbau geht auf einen Neubau um 1500 zurück. Die Pröpste Wilkin und Melchior Küchenmeister erneuerten damals Kloster- und Kirchengebäude.


Im Jahre 1686 begann Propst Bonifaz von Buseck die Kirche neu zu gestalten. Er führte die barocke Ausstattung der Kirche mit Hoch- und Seitenaltären, Kanzel, Beichtstuhl und Empore ein. Sein Wappen ist deswegen überall dort angebracht. Obwohl die Kirche damals schon längst fertig war und auch schon benutzt wurde, konnte sie erst eingeweiht werden, als sich ein Bischof in der Nähe befand. So wurde die Kirche am 23. Mai 1691 durch den in Erfurt residierenden Mainzer Weihbischof Gudenus eingeweiht.


Die letzte Vollendung zum heutigen Aussehen der Kirche geschah durch Propst Conrad von Mengersen, der von 1715 - 1753 Propst auf dem Johannesberg war. Er gestaltete die Propsteigebäude im barocken Stil und lies einige Neubauten wie den "Roten Bau" oden den Propsteigarten errichten. Die Kirche erhielt über dem spätgotischen Steinhelm den barocken Turmaufsatz, eine Sakristei und die heutige Quirinuskapelle.


Daneben lies er Gewänder und Goldschmiedearbeiten anfertigen, die z.T. heute noch in Gebrauch sind und zum kostbaren Inventar der Kirche gehören.

In den letzten Jahrzehnten erhielt die Kirche einen Außenputz. In den Jahren 1997-2005 wurde sie im Inneren grundlegend restauriert. Heute zeigen die Altäre die Farbschichten von der letzten großen Farbfassung aus dem Jahr 1907. Lediglich der frühbarocke Beichtstuhl weist die rekonstruierte Originalfassung aus der Barockzeit auf.


Die Pfarrei Johannesberg

Im Auftrag von Bonifatius gründete Sturmius das Kloster in Fulda. Das dazugehörende Land unterstand links der Fulda dem Erzbistum Mainz und rechts der Fulda dem Bistum Würzburg. Für die Seelsorge der Gläubigen auf dem Mainzer Gebiet wurde 812 die Kirche in Johannesberg gebaut und bald darauf ein Kloster errichtet. In späterer Zeit wurde die Seelsorge zum Teil auf andere Mittelpunkte wie Haimbach oder Großenlüder übertragen. Benediktiner versahen in Johannesberg Jahrhunderte lang die Seelsorge und die Verwaltung der Ländereien und Besitztümer. Die Leitung des Klosters hatte seit dem Mittelalter ein adeliger Propst, der Mitglied im Stiftskapitel in Fulda war und selbständig Steuern erlassen und Recht sprechen konnte. Zahlreiche Fürstäbte amtierten nebenbei als Propst von Johannesberg.


1510 zählten zur Pfarrei die Orte Harmerz, Zirkenbach, Zell, Ziegel und Istergiesel. Istergiesel wurde in späterer Zeit von der Pfarrei Haimbach und von 1830 an von der Pfarrei Giesel betreut.


1669 bis 1725 versahen Fuldaer Franziskaner die Seelsorge der Pfarrei, dann wieder Benediktiner bis im Jahr 1802/1803 das Kloster mit dem Hochstift zusammen aufgelöst wurde. Der letzte Benediktiner, der das Amt des Pfarrers innehatte, starb 1834. Seitdem sind in Johannesberg Weltpriester der Diözese Fulda tätig. Das Pfarrhaus wurde 1896 gebaut.


Ziegel kam 1972 zur Pfarrei Bronnzell.


1996 übernahm die Pfarrgemeinde die alte Amtswirtschaft und spätere Volksschule und eröffnete sie als Pfarrheim mit dem Namen "Johanneshaus".


1999 wurde der Johannesberger Pfarrer mit der zusätzlichen Verwaltung der Pfarrei St. Petrus in Bronnzell incl. Ziegel und Kohlhaus beauftragt.


Die Neuordnung der Pfarreien und vor allem die Gründung der Pastoralverbünde bewirkte, dass Istergiesel im Mai 2006 wieder zur Pfarrei Johannesberg kam.


So bilden nun die Fuldaer Stadtteile Johannesberg, Harmerz, Zirkenbach, Zell und Istergiesel mit der Niederröder Höhe die Pfarrei "St. Johannes der Täufer".


Mitarbeitende Geistliche sind Pfarrer Michael Oswald,  Pfarrer i. R. Karl-Heinz Bickert, sowie Gemeindereferentin Frau Ellen Büdel.
Weiteres zur Gesamtanlage "Propstei Johannesberg" finden Sie im Internet unter diesem Stichwort.


Seit kurzer Zeit führt ein beschilderter Jakobusweg unterhalb der Propstei nach Santiago de Compostela. Bei Johannesberg teilt sich der Weg in zwei Routen: Richtung Rhön und Würzburg führt der "Le Puy - Weg" und über Gelnhausen und Frankfurt der "Vézelay - Weg". Johannesberg lag in früherer Zeit schon immer an Fernhandelswegen.

Die Propstei Johannesberg

Um Fulda liegen die vier Propsteien Johannesberg, Petersberg, Andreasberg und Frauenberg. Durch ihre Entstehung bald nach der Errichtung des Hauptklosters in Fulda wurde die nähere Umgebung zu einem großen heiligen Bezirk. Der Vorsteher eines Nebenklosters erhielt seine Bestellung durch den Abt und war dann "praepositus" (Propst). Der Propst war ein adeliger Mönch und hatte einen Sitz im Stiftskapitel von Fulda. Die Propsteien verwalteten das zu ihnen gehörende Gut und hatten Steuer- und Gerichtshoheit in ihrem Gebiet. Im Laufe der Geschichte wurden die Nebenklöster immer selbständiger und entwickelten sich zu lokalen Gewalten. In der Zeit der Aufhebung der Klöster (1802-1803) gab es folgende Propsteien: Blankenau, Holzkirchen, Johannesberg, Michaelsberg in Fulda, Andreasberg (Neuenberg), Petersberg, Sannerz, Thulba und Zella. Untergegangen waren die Propsteien Frauenberg und Solnhofen. Außerdem gab es noch die Pröpste der Frauenklöster von Allendorf, Höchst und Rohr, die ab dem Spätmittelalter den anderen Pröpsten gleichgestellt waren.


Die Propstei Johannesberg hat ihr heutiges Aussehen vor allem Propst Conrad von Mengersen zu verdanken, der von 1715 - 1753 dieses Amt inne hatte. Nach der Aufhebung der Propstei wurde sie in eine landwirtschaftliche Staatsdomäne umgewandelt und von 1835 ab über vier Generationen von der Familie Klostermann als Pächter geführt. In den letzten 30 Jahren gibt es in der Propstei verschiedene Nutzer, die sich vor allem der Denkmalpflege und der alten Handwerkerkunst verschrieben haben oder als Sozialfirma arbeitslose Menschen für den Arbeitsmarkt qualifizieren wollen.


Der Pfarrei gehört heute die Kirche, das 1895 erbaute Pfarrhaus und die alte Amtswirtschaft als Pfarrheim (Johanneshaus).

 

Hier geht´s zu den Filialkirchen St. Judas Thaddäus in Zell und Mariä Geburt in Istergiesel.

 

Jabobusweg-Trennung

 

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